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neu update seit 01.08.2003



HOPI
Hopitu Shi-nu-mu

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Geschichte Kultur Zeremonien Mythen Prophezeiungen


Hopi Reservat

Die Geschichte der Hopi


   
   
   
   
   
   
   
   
   
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Kultur der Hopi


Über die Kultur der Hopi, insbesondere über Ihre Zeremonien gibt es keine aktuellen Bilder. Seit dem Beginn des 20.Jahrhunderts sind kaum Fotos von kultischen Zeremonien entstanden. Auch die alten Dörfer der Hopi dürfen seit fast 100 Jahren nicht mehr fotografiert werden. Nachfolgend nun einige alte Aufnahmen aus dem 19.Jahrhundert.

Ein Doppelklick auf die Bilder bringt Sie auf eine neue Seite mit einem hochauflösenden Bild und einer kurzen Beschreibung

Hopi beim Spinnen   Frau   Snakepriest
© National Anthropological Archives Smithsonien Institute Washington      
Natashka   Hopi bei Zeremoni   Katchinatänzer
© National Anthropological Archives Smithsonien Institute Washington   ???    

Eine weitere Möglichkeit sich über die Kultur eines Volks ein Bild zu machen ist seine Kunst.
Die Kunst der Hopi umfasst die ganze Palette des Kunsthandwerkes von der Keramik über Schmuck bis hin zu geflochtenen Körben und gewebten Decken. Nachfolgend einige Beispiele zeitgenössicher Kunstgegenstände

Schale 1891   Manta 1905  
© Milwaukee Public Museum Fotograf Mel Scherbarth   © American Museum of Natural History  

Eine Besonderheit der Kulturen des amerikanisch SW sind die Katchina Puppen.

Bei den Hopi sind Katchinas sowohl Geister/Götter die den Hopi beistehen, wie auch ihre Verkörperung in den maskierten Tänzern bei den Zeremonien.
Um die Kinder an diese Gestalten zu gewöhnen und ihnen die vielschichtige Bedeutung der Katchinas und der Zeremonien nahe zu bringen werden ihnen schon früh Katchinapuppen (tithu) geschenkt. Dabei handelt es sich nicht um Speilzeug sondern um Erinnerungshilfen. Bei den an Touristen und Museen verkauften tithus handelt es sich immer um fehlerhafte Exemplare, die nicht zu spirituellem Gebrauch geeigntet sind.

Katchina   Katchinapuppe 1877   Katchina
© Denver Art Museum   ??   ??
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Die Zeremonien der Hopi

Die Zeremonien der Hopi sind fest mit dem täglichen Leben verbunden, ja sie sind ein Teil des Lebens. Der Jahreskreis der Hopi umfasst neun große Zeremonien:

Wuwuchim November Diese 16tägige Zeremonie bildet den Anfang der jährlichen Zeremonien. Er beschreibt die Erschaffung des Universums.
Die religiösen Gemeinschften feiern das 'Fest des neuen Feuers' in ihren Kivas.
Die jungen Männer werden in die Stammesgemeinschaft aufgenommen.
Soyal Dezember Während der Wintersonnenwender erscheint der erste Katchina. Er repräsentiert die Widergeburt des neuen Lebens.
Nachttänze der Katchinas  Januar  
Powamu Februar Reinigungszeremonie
Plaza-Tänze März - Mai
Niman-Katchina Juli Während der Sonnenwende wird diese Zeremonie "Heimgehen der Katchinas" vollzogen
Schlangen- oder Flötentanz August  
Lakón September Zeremonien der Frauenbünde
Marawu Oktober
Owaqlt Oktober
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Die Mythen der Hopi

nach Kacha Hónaw (Oswald White Bear Fredericks) beschrieben beiF.Waters , J.F.Blumrich und A.Buschenreiter

Die Mythen der Hopi berichten, das die Menschheit sieben Welten durchleben wird. Nach ihrer Auffassung befinden wir uns gegenwärtig in der vierten Welt an der Schwelle zur Fünften.

Der endlose Raum

Am Anfang gabe es nur Táiowa und den endlosen Raum. Aus diesem erschuf Táiowader Schöpfer und Vollbringer seines Weltenplans Sotuknang.

Sotuknang formte aus den Elementen des endlosen Raumes neun allumfassende Reiche. Eines für Táiowa, eines für sich selbst und sieben Welten für das noch kommende Leben.

Die erste Welt (Tokpela)

Táiowa beauftragte Sotuknang in der ersten Welt das Leben zu erschaffen. Für diese Aufgabe wurde Kokyangwuti (Gogyeng Sowuhti) die Spinnenfrau erschaffen.
Als erstes erschuf sie die Zwillinge Palöngawahoya und Pöquanghoya. Nachdem diese die Erde für das entstehende Leben nutzbar gemacht hatten, wurden sie an die Pole gesandt um die Erde in ihrer Bahn zu halten.
Nun wurden von Kokyangwuti die Pflanzen und die Tiere erschaffen und zuletzt der Mensch. Es wurden vier Paare aus Erde geformt und mit gelber, roter schwarzer und weißer Farbe vermischt.
Nachdem jede Rasse die Weisheit der Sprache und das Wissen ihrer Herkunft erhalten hatte, zerstreuten sie sich über die ganze Welt.
Diese Eintracht ging lange Zeit gut und obwohl die Menschen aus verschiedenen Rassen bestanden und verschiedene Sprachen sprachen gab es keine Zwietracht unter ihnen.
Doch je besser es ihnen ging um so weiter entfernten sie sich vom Plan Táiowas. Nun trat lavaíhoya der Schwätzer auf. Er sähte Zwietracht zwischen Mensch und Tier und zwischen die Rassen und innerhalb der Rassen. Zu jener Zeit gesellte sich zum Schwätzer noch die Verführerin katoya. Damit wurde das Mißtrauen zwischen den Menschen noch größer, bis sie sich schließlich bekämpften.
Nun erschien Sotuknang und führte eine Gruppe aus jeder Rasse zu einem sicheren Ort, denn Táiowa hatte beschloßen die die erste Welt zu zerstören.
Der führende Klan der ersten Welt war der Feuerklan deshalb beschloß Táiowa diese Welt durch Feuer zu vernichten.

Die zweite Welt (Tókapa)

Der ausgewählten Gruppe der ersten Welt wurde diese neue Welt übergeben. Sie war nicht mehr ganz so vollkommen wie die Vorige aber immernoch gab es alles im Überfluß. Doch trotz diese Überflußes begannen die Menschen immer mehr zu wollen, was zwangsläufig zu Neid und Krieg führte. So wurde wieder eine Gruppe ausgewählt und an einen Sicheren Ort gebracht bevor diese zweite Welt durch Táiowa zerstört wurde.
Der führende Klan der zweiten Welt war der Spinnenklan.
Die Zertörung erfolgte durch Eis indem Sotuknang den Zwillingen befahl ihren Posten an der Weltachse zu verlassen, dadurch geriet die Erde aus der Bahn und vereiste.

Die dritte Welt

Diese Kásskara (=Mutterland) genannte Welt war ein Kontinent im heutigen Pazifik, überwiegent südlich des Äquators. Unter der Führung des Bogen-Clans und unter der Anleitung der Kachinas (Mittler zwischen dem Schöpfer und den Mensche) lebten die Vorfahren der Hopi lange Zeit auf diesem Kontinent.

Auf einem anderen Kontinent, Taláwaitíchqual genannt, im heutigen Atlanitk gelegen lebte ebenfalls ein hochentwickeltes Volk.

Ein Krieg zwischen diesen Völkern zusammen mit einer Katastrophe führten zum Untergang der dritten Welt und des Kontintents von Taláwaitíchqual


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Der Untergang der dritten Welt

Die Reise in die vierte Welt

Die vierte Welt

frühgeschichte
amerikanische Frühgeschichte
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Die Prophezeiungen der Hopi




Weiter Literatur über die Hopi

cover   cover   cover
Das Buch der Hopi   Unser Ende ist Euer Untergang   Kásskara und die 7 Welten

zuletzt geändert am 01.09.2003

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